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Durch die immer größer werdende
Luftdichtigkeit beim Gebäudebestand und auch beim Neubau
besteht die Notwendigkeit, den Mindestluftwechsel von 0,3
– 0,5 fach durch mechanische Lüftung abzudecken.
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Es wird dabei in folgende Techniken unterschieden:
- Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
- Lüftungsanlage mit Wärme – und Feuchterückgewinnung
- Reine Abluftanlage (z.B. Sanitärraumlüftung)
- Abluftanlage mit geregelter Luftmenge (bedarfsorientiert)
- Dezentrale Lüftungsanlage mit und ohne Wärmerückgewinnung
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Schimmel
im Gebäudebestand |
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Vor allem im Gebäudebestand
besteht bei dichter Gebäudehülle und falschem Nutzerverhalten
ein erhebliches Schimmelrisiko durch zu geringe Lüftung.
Durch reine Fensterlüftung kann der Mindestluftwechsel
in der Regel nicht mehr alleine sichergestellt werden. |
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Es muss bei der Entscheidung für die einzusetzende
Technologie geprüft werden, ob eine Lüftungsanlage
mit Wärmerückgewinnung notwendig ist und sie den Zielen
gerecht wird. Im Einfamilienhaus kann eine Jahreseinsparung
von ca. 300 – 400 Litern Öläquivalent durch
die Wärmerückgewinnung erzielt werden.
Der Aufwand für die Integration einer derartigen Lüftungsanlage
vor allem im Gebäudebestand ist meist erheblich, da jeder
Raum mindestens eine Lüftungs - Rohrverbindung erhalten
muss. |
Lüftungsanlage
mit Wärme – und Feuchterückgweinnung
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Deutlich geringer fällt der Installationsaufwand
einer Abluftanlage ohne Wärmerückgewinnung aus. Auch
hier
wird bei Integration einer nutzungsabhängigen Steuerung
der Luftmenge (z.B. Feuchtesteuerung oder Luftqualitätssteuerung)
eine Energieeinsparung erzielt,
die sich zum Beispiel bei der ENEV – Berechnung in einem
geringerem anzusetzenden Luftwechsel auswirkt
(0,6 nur mit Blower Door Test, 0,55 mit Blower Door Test
und gesteuerter Abluftanlage). |

System Abluftanlage Fabrikat Aereco. Hier Zuluftelemente
in verschiedenen Varianten
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Prinzip Abluftanlage mit Feuchtesteuerung Fabrikat
Aereco (Bild Werksfotos Aereco)
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