|
Der Einsatz von Kraft –
Wärme – Kopplung bietet die Möglichkeit einer
hocheffizienten gleichzeitigen Wärme- und Stromproduktion.
Ein Blockheizkraftwerk wird in der Regel wärmegeführt
betrieben, das bedeutet, dass die Anlage nur bei Anforderung
von Wärme betrieben wird und auch nur dann Strom erzeugt.
Eine Kraft – Wärme Kopplungsanlage sollte daher
nicht monovalent, also als alleiniger Wärmeerzeuger betrieben
werden, da dann nur unzureichende Jahres - Laufzeiten erzielt
werden können. Der so ungünstigere Anlagennutzungsgrad
führt bei geringen Anlagenlaufzeiten zu einer deutlich
schlechteren Wirtschaftlichkeit. |
|
Klein BHKW – Anlage mit 5,5 kW el. und
12,5 kW th.
|
|
 |
Derzeit ist es bei einem Betrieb mit einem nicht
regenerativen Brennstoff sinnvoll, den erzeugten Strom in der
eigenen Stromversorgung zu verbrauchen, da bei der Netzeinspeisung
ungünstigere Preise erzielt werden.
Bei einem Betrieb einer BHKW – Anlage mit einem regenerativen
Brennstoff (z.B. Pflanzenöl oder Biogas) wird der eingespeiste
Strom mit einer hohen Einspeisevergütung gefördert,
weshalb dann eine ausschließliche Netzeinspeisung sinnvoller
ist.
Die dezentrale Kraft – Wärme – Kopplung mit
Kleinanlagen hat in der künftigen Energieversorgung einen
erheblichen Stellenwert,
da Transportverluste für elektrischen Strom minimiert und
auch
an kleineren Verbrauchsschwerpunkten eine umweltfreundliche
Energiebereitstellung möglich wird. |
|
Bezugs- und Einspeisestromzähler |
|